Without Colors - by [black-wickelschen.myblog.de]
Sie drückt sich an die Wand.
Ihr Atem geht schnell und ungleichmäßig.
Verzweifelt schaut sie sich nach
einem Ausweg um, doch findet
keinen. Sie schliesst die Augen.
Eine einzelne Träne rinnt ihr die
Wange hinunter. Sie hört Schritte,
die entspannt den Korridor entlang
laufen.
Sie weiss dass er es ist. Ihr Atem
wird immer hektischer. Nochmals
sieht sie sich verwzeifelt nach einem
Ausweg um.

Da!

Ein winziger Lichtspalt am Ende
des Raumes. Die Schritte verstummen
vor der Tür, die sie von aussen
verriegelt hat. Langsam dreht sie
ihren Kopf zu Tür, immer noch fest
an die Wand gedrückt. Sie sieht
den Schatten der Füsse den das
Licht durch den Türspalt wirft.
Sie hält den Atem an
und starrt auf den Schatten der Füsse.
Die Schritte gehen weiter den
Korridor hinunter. Sie atmet tief ein.
Sie entfernt sich von der Wand und
geht vorsichtig und tastend dem
Lichtspalt entgegen. Es ist finster im
Raum und sie hat nur den Lichtspalt
vor sich. Dann rutscht sie auf einer
glitschigen Flache aus und fällt hinten über.
Verzweifelt versucht sie sich an
etwas in ihrer Umgebung festzuhalten.
Sie erreicht einen feuchten Rand und
kann so einen Sturz verhindern. Sie
zieht sich an der Badewanne hoch
denn Sie befindet sich im Badezimmer.
Unwillkürlich fassen ihre Hände in etwas
Warmes. Sie tastet weiter.
Eine Halskette. Sie keucht. Sie tastet weiter.
Ihre Hände bleiben verkrampft bei dem
gelockten Haar stehen. Die Leiche ihrer
Mutter.
Sie schreit. Die Schritte bleiben stehen.
Sie presst beide Hände vor den mund
und und sinkt auf ihre Knie. Die Tränen
laufen ihr über beide Wangen.
Die Schritte gehen weiter.
Tränenverschmiert schaut sie zur Tür.
Sie steht auf und rennt verzweifelt
und weinend zum Lichtspalt.
Er ist sehr hoch. Sie stellt sich auf Zehenspitzen.
Sie erreicht ihn nicht. Plötzlich spürt sie
einen warmen Atem im Nacken.
Sie bekommt eine Gänsehaut.
Sie presst die Augen zusammen.
Eine eiskalte, ruhige Stimme fragt

"Kann ich dir hoch helfen?"

Dann spürt sie die Messerklinge im Nacken ....

Der Körperbau des Känguruh läßt manch perverse Stellung zu.

Klick!

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